Schweizer Industriekonzern von Ransomware lahmgelegt

Vergangene Woche wurde der Schweizer Industriekonzern Omnya Opfer eines Cyberangriffes. 

Beim Angriff handelte es sich um eine neue Variante Ransomware, die bis anhin noch nicht bekannt war. Aufgrund der Attacke musste die Omnya Gruppe umgehend den Betrieb in allen Werken einstellen. Bei einem Umfang von über 175 Fabriken in mehr als 50 Ländern und über 8'000 Mitarbeitenden hat solch eine Massnahme schnell verheerende Folgen – nicht nur finanziell, sondern auch reputativ.

Dank einer guten Disaster Recovery Strategie blieben die meisten Werke zum Glück nur für wenige Stunden stillgelegt und die Kundenlieferungen konnten – bis auf kleine Engpässe – noch garantiert werden.

Doch nicht alle Firmen sind so gut vorbereitet wie die Omnya Gruppe: erst kürzlich wurde der norwegische Aluminiumhersteller Norsk Hydro ebenfalls Opfer einer Ransomware-Attacke. Während über einer Woche war die Produktion komplett lahmgelegt, zeitweise konnte nur noch über Facebook kommuniziert werden. Die Stilllegung kostete den Konzern laut einer ersten Schätzung zwischen 35 bis 40 Millionen Franken.

Dies sind nur zwei Beispiele unter vielen. Immer wieder werden Industriekonzerne gezielt angegriffen. Ein professionelles Business Continuity Management mit Disaster Recovery Strategie für den Ernstfall sind absolut unumgänglich. Was genau ein solches Konzept beinhalten soll und welche Faktoren beachtet werden müssen, haben wir in unserem letzten Blog-Artikel «Risikominimierung mit Business Continuity Management und Disaster Recovery Plan» erläutert.

Selbstverständlich unterstützen wir Sie auch gerne bei der Erstellung des BCM Konzepts und des Disaster Recovery Plans für Ihr Unternehmen. Muhammet Ince ist unser Experte auf diesem Gebiet. Gerne klärt er Ihre Fragen oder berät Sie zu unseren verschiedenen Dienstleistungen unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Telefon +41 (44) 800 80 27.